Backstein Allianz GmbH

 


 

 

DIE HERSTELLUNG DES ZIEGELS       
 
Der Grundstoff des Ziegels wird von uns beschafft, aufbereitet, in Form gebracht, getrocknet, gebrannt und zu guter Letzt sortiert.
 
Ohne guten Ton, kein guter Ziegel.
 
 
 
TON ALS GRUNDSTOFF
 
Der Ziegelgrundstoff wird aus unterschiedlichen Gebieten bezogen, um einen hochwertigen Grundstoff herstellen zu können. Es gibt im Westerwald und auch im Flutland der niederländischen Flüsse, entsprechende Abbaugebiete.
Der hochwertige Grundstoff ist die Grundlage für Farbechtheit und geringe Maßtoleranzen.
Es werden drei unterschiedliche Tonsorten verarbeitet: Kalkhaltiger Ton für gelbe Ziegel( Bronzebraun), eisenhaltiger Ton für rote Ziegel( Rotbraunen) und naturfarbener Ton für entsprechende Ziegel.
 
 
 
ANLIEFERUNG UND LAGERUNG VOM TON
 
Hauptsächlich erfolgt die Belieferung über dem Wasserweg. Das Material wird vom Hafen auf eine Halde transportiert, die Schicht für Schicht aufgebaut wird. Insgesamt ergibt die Summe der unterschiedlichen Tonschichten, die Grundlage des „guten“ Tons. Die Überwachung der Mischung erfolgt über Probebohrungen und erst, wenn alle Kriterien der Qualitätsanforderungen erfüllt sind, erfolgt die Abtragung des Tons auf diagonale Weise. Danach erst erfolgt der Transport zu unseren Produktionsstätten.
 
 
 
VORBEREITUNG VOM TON
 
In der Produktionsstätte gelangt der Ton in einen Mischer, in den bei Bedarf, noch Kalk oder auch Mangan zur Farbgebung, sowie Wasser hinzugefügt werden kann. Das Wasser verhindert die Staubbildung. Außerdem verhindern in der Produktionshalle große Absauganlagen, sowie äußerste Reinlichkeit weitestgehend die Staubbildung.
Das Tongemisch setzt seinen Weg, nach dem Mischer, zum Kollergang fort. Dies ist eine große Mühle, deren Mahlbrett mit Löchern, ggf. vorhandene Steinchen zermahlen kann. Danach verlässt das Tongemisch, als kleine Würste, mit dem Durchmesser von ca. 18 mm den Kollergang und gelangt nochmals auf eine Walze. Nachfolgend fördert ein Transportband die Tonstücke in das Tonlager.
 
 
 
LAGERUNG IM TONKELLER
 
Es gibt in den Niederlanden nur zwei Ziegeleien, die über einen solchen Tonkeller verfügen. Wir sind eine davon und legen großen Wert darauf, um unsere Qualität weiterhin sehr hoch zu halten. Dort wird der Grundstoff nochmals gelagert um sich zu homogenisieren. Anschließend wird der Ton erneut diagonal durch Bagger abgebaut um anschließend zur Ziegelpresse transportiert zu werden.
 
 
 
HERSTELLUNG DER ZIEGELROHLINGE
 
Der Ton wird erst unter Zugabe von 7-8% Wasser geschmeidig. Diese geschmeidige Masse gelangt in die Ziegelpresse. Es gibt mehr als 1000 Formen, in die man diese Tonmasse hineinpressen kann!!! Damit keinerlei Tonrückstände in den einzelnen Formen zurückbleiben, werden unsere Formen vorher besandet. Falls überschüssiger Ton vorhanden ist, wird dieser nach dem Pressen abgehoben. Nach dem Pressen nennt man die Tonmasse Rohlinge. Diese, noch nassen Rohlinge werden nun auf einer Trockenplatte gelagert, die in eine Trockenkammer transportiert wird. Nachfolgend erfolgt die Reinigung der Formen mit Spülwasser, welches zur Wiederverwendung geklärt wird.
 
 
 
DER HANDSTRICHZIEGEL
 
Eine besondere Form sind die Handziegel. Sie zeichnen sich durch ihre unregelmäßige Form aus. Um diese zu erhalten, werden besandete Tonklumpen maschinell in eine Form gegeben, aber der überschüssige Ton wird nur mit einem Draht abgestrichen. Danach werden Sie auf einer Trockenplatte gelagert und gelangen ebenfalls in die Trockenkammer.
 
 
 
DAS TROCKNEN
 
Die nassen Rohlinge werden mittels Trockenwagen in die Trockenkammer transportiert. Es wird über eine Lüftungssystem die Restwärme der Ofen genutzt um die Trockenkammer zu heizen. Nach der langen Trocknungsphase ( etwa 48h und länger) sind die Ziegel um mindestens 6% geschrumpft!!!
 
 
 
DER MASCHINENEINSATZ
 
Die getrockneten Ziegel werden mit einer Setzmaschine für das Brennen vorbereitet.
 
 
 
DAS BRENNEN
 
Die Rohlinge gelangen nach der Trockenphase in den Vorofen. Dort werden Sie auf 180°C erhitzt. Dies dient dem so genannten „ vorwärmen“, denn anschließend werden sie bis auf 1080°C erhitzt. Die Brenntemperatur richtet sich nach dem jeweiligen Farbton des Ziegels, sie variiert zwischen 900° und 1080°C. Nach der Brennphase werden die Ziegel, mittels Schnellkühlung auf etwa 620°C heruntergekühlt. Die entstehende Warmluft wir über Ventilatoren in die Trockenkammer weitergeleitet. Nun erfolgt ein langsames Abkühlen der Ziegel, bis die Temperatur nach ein paar Tagen nur noch etwa 40°C beträgt und die Ziegel verpackt werden können.
 
 
 
VORRAT UND AUSLIEFERUNG
 
Die Ziegel werden anschließend am Entladeplatz auf Paletten oder in Folien verpackt und mit einem einmaligen Code ausgezeichnet. Nun erfolgt der Weitertransport zu den Kunden mittels LKW oder aus mit dem Schiff, beispielsweise bis nach England.
 
 
 
ENERGIEPOLITIK UND UMWELTSCHUTZ
 
In der heutigen Zeit ist es nicht nur sinnvoll, sondern außer ordentlich wichtig, sich intensiv mit dem Umweltschutz auseinander zu setzten. Aufgrund dessen sind Umweltschutz, Energieeinsparungen und nachhaltige Produktion unsere täglichen Begleiter. Wir nutzten die Wärme des Abkühlungsprozesses in unserer Trockenkammer, reinigen das Spülwasser zur Wiederverwertung und überwachen sehr genau den Gasverbrauch beim Brennvorgang, durch ein einzigartiges Überwachungssystem. Des weiteren verfügt unsere Fabrik über eine Rauchgasreinigungsanlage, die auch Rußpartikel filtert.
Die Tonabbaugebiet werden renaturiert und dadurch geschützt.
Außerdem werden umweltschädliche Stoffe nur minimal in unserer Produktion eingesetzt.
Da wir unsere Entwicklung nie stillstehen lassen, sei es in der Erweiterung unserer Kollektion oder auch bei der Weiterentwicklung unserer Produkte, sorgen wir für Nachhaltigkeit und zeigen so unser Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt.
 
 
 
ARBEITSSCHUTZ
 
Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter sind uns wichtig, denn sie sind die wichtigste Vorraussetzung für ein hochwertiges hergestelltes Produkt. Somit sorgen wir, über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiter, z. B. auch durch die installierten Absauganlagen, die ein nahezu staubfreies Arbeitsumfeld garantieren.
 
 
 
Mehr über die Geschichte und Entwicklung der Verblender und Ziegel.
 
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